Direkt zum Inhalt
RFID in een leren portemonnee: nodig of onzin?

RFID in einem Lederportemonnaie: notwendig oder Unsinn?

RFID-Schutz wird bei fast jedem Portemonnaie erwähnt. Was er technisch bewirkt, wie real das Risiko ist und ob er deine Entscheidung beeinflussen sollte.

Zusammenfassung: Der RFID-Schutz funktioniert technisch, aber das Risiko, vor dem er schützt, ist in den Niederlanden sehr gering. Lassen Sie ihn bei der Wahl eines Portemonnaies oder Kartenetuis nicht zum ausschlaggebenden Faktor werden.

Was RFID ist

RFID steht für Radio-Frequency Identification. Ihre kontaktlose Bankkarte enthält einen kleinen Chip mit einer Antenne. Wenn Sie sie an ein Zahlungsterminal halten, aktiviert das Terminal den Chip mit einem Funksignal, und beide tauschen Daten aus. Die Karte enthält keine Batterie: Die gesamte Energie kommt vom Terminal.

Die vermutete Bedrohung wird Skimming genannt: Jemand geht mit einem versteckten Lesegerät an Ihrer Tasche vorbei, aktiviert Ihre Karte aus der Entfernung und liest Daten aus. Ein RFID-blockierendes Portemonnaie enthält eine Metallschicht, die als Faradayscher Käfig wirkt und dieses Signal abhält.

Die Technik funktioniert

Dieser Teil ist unbestritten. Eine gut ausgeführte Abschirmung blockiert das Signal. Sie können es selbst testen: Legen Sie Ihre Karte in das Portemonnaie und versuchen Sie, kontaktlos zu bezahlen. Funktioniert die Zahlung nicht, erfüllt die Abschirmung ihren Zweck.

Warum das Risiko gering ist

Die Reichweite ist minimal. Kontaktloses Bezahlen funktioniert über wenige Zentimeter. Um eine Karte aus der Entfernung auszulesen, benötigt man ein Gerät mit einer großen Antenne, mit dem sich niemand unauffällig durch eine Einkaufsstraße bewegt.

Es lässt sich nur wenig Brauchbares auslesen. Moderne Zahlungskarten geben weder den Namen noch den CVV-Code oder eine statische Nummer preis, die sich einfach wiederverwenden lässt. Jede Transaktion verwendet einen einmaligen Code, der nur einmal gültig ist.

Es gibt ein Limit. Kontaktlose Zahlungen sind pro Transaktion begrenzt, und nach mehreren Zahlungen hintereinander fordert das Terminal trotzdem die Eingabe einer PIN.

Sie sind geschützt. Banken erstatten Schäden durch Betrug, für den Sie nicht verantwortlich sind. Das finanzielle Risiko liegt in der Praxis nicht bei Ihnen.

Es kommt selten vor. In den Niederlanden gibt es kaum dokumentierte Fälle tatsächlichen Skimmingbetrugs über kontaktlose Zahlungen. Betrug geschieht fast immer durch Phishing, Malware oder das Herauslocken von PINs, nicht durch ein Lesegerät in einer Jackentasche.

Warum es trotzdem überall erwähnt wird

RFID-Schutz lässt sich kostengünstig hinzufügen und leicht verkaufen. Er spricht eine intuitiv verständliche Angst an und klingt nach zusätzlichem Wert, ohne dass der Käufer prüfen kann, ob er tatsächlich etwas bewirkt.

Das macht ihn nicht unehrlich, aber zu einem schwachen Grund, ein Portemonnaie auszuwählen. Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff Premiumleder, der ebenfalls vor allem beruhigt, ohne etwas zu garantieren. Siehe Was ist Premiumleder?.

Wann es sinnvoll sein kann

  • Zugangskarten fürs Büro. Diese verwenden häufig ältere, weniger sichere Protokolle und lassen sich einfacher klonen als eine Zahlungskarte.
  • Pässe mit Chip. Bei Reisen außerhalb Europas entscheiden sich manche bewusst für eine abgeschirmte Dokumentenhülle.
  • Interferenzen zwischen Karten. Zwei kontaktlose Karten nebeneinander können ein Terminal verwirren. Eine Abschirmung zwischen den Fächern löst dieses Problem. Das ist eigentlich die praktischste Anwendung.

Was Sie stattdessen abwägen sollten

Bei der Wahl eines Portemonnaies oder Kartenetuis entscheiden andere Faktoren darüber, ob Sie auch in fünf Jahren noch damit zufrieden sind.

  • Die Lederqualität und -dicke, denn davon hängt die Lebensdauer ab
  • Die Verarbeitung der Fachkanten, an denen der Verschleiß beginnt
  • Ob es genäht oder nur geklebt ist
  • Ob das Format zur Anzahl der Karten passt, die Sie tatsächlich verwenden

Diese Punkte erläutern wir ausführlich in Lederkartenetui kaufen und Lederportemonnaie kaufen.

Unsere Position

Wir bauen keine Metallfolie in unsere Kleinlederwaren ein. Nicht, weil wir das Risiko herunterspielen, sondern weil eine zusätzliche Folienschicht das Portemonnaie dicker und steifer macht und weil pflanzlich gegerbtes Vollnarbenleder seinen Wert daraus bezieht, wie es altert – nicht daraus, was zwischen den Schichten verborgen ist.

Wer den Schutz dennoch möchte, kann eine separate RFID-Hülle für wenige Euro in das Fach legen. Sie funktioniert genauso gut und lässt Ihnen die freie Wahl bei Ihrem Portemonnaie.

Suchen

Nach oben

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Einkauf beginnen